Polizei stellt bei Geschwindigkeitsmessungen über 800 Verstöße fest

Saarbrücken. Bei landesweiten Geschwindigkeitskontrollen am gestrigen Mittwoch (23.07.2014) stellten Beamte der zentralen verkehrspolizeilichen Dienste (ZVD) über 800 Verstöße fest. 683 Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Verwarnungsgeld bis zu 35 Euro rechnen, 158 Fahrern drohen Bußgelder bis zu 600 Euro und 11 Fahrzeugführer erwarten sogar mehrmonatige Fahrverbote.

Auf der BAB 8 in Fahrtrichtung Saarlouis in Höhe der Anschlussstelle Spiesen überschritten im Messzeitraum zwischen 17:00 Uhr und 21:00 Uhr insgesamt 510 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Der Fahrer, der für den höchsten gemessenen Wert von 148 km/h verantwortlich war, sieht sich nun mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem dreimonatigen Fahrverbot konfrontiert.

In der Ortsdurchfahrt von Münzingen (Kirfer Straße) stellten die Polizeibeamten 37 Geschwindigkeitsverstöße fest, von denen 29 im Bereich eines Verwarnungsgeldes bis zu 35 Euro und acht im Bußgeldbereich lagen. Zwei Verkehrsteilnehmer müssen zusätzlich mit Fahrverboten rechnen.

Ebenfalls innerorts befand sich eine weitere Kontrollstelle in der Bübinger Straße in Nennig. Dort führten die Messungen 280 Geschwindigkeitsverstöße zu Tage. Der schnellste gemessene Fahrzeugführer war mit 103 km/h unterwegs. Er kann sich auf ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot einstellen.

Auf der B 268 im Bereich Michelbach kontrollierten die Einsatzkräfte der ZVD innerhalb von 90 Minuten 14 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit. Im Gegensatz zu den anderen Kontrollstellen kam dort niemand mit einem Verwarnungsgeld davon. Aufgrund deutlich überschrittener Höchstgeschwindigkeit wurde gegen 14 Fahrer ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Drei davon wird die Verwaltungsbehörde zusätzlich mit einem Fahrverbot belegen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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