Polizei zieht polnischen Sattelzug aus dem Verkehr – 23 Tonnen nicht richtig gesichert

Saarbrücken. Weil die Ladung seines Sattelzugs nicht ordnungsgemäß gesichert war, musste ein polnischer Lkw-Fahrer gestern auf dem Parkplatz Kahlenberg in St. Ingbert vorzeitig seine Reise beenden. Beamte des Verkehrsdienstes Ost untersagten ihm die Weiterfahrt und behielten eine Sicherheitsleistung ein.

30 Paletten Wasserflaschen mit einem Gesamtgewicht von ca. 23 Tonnen sollten auf dem Lkw von Frankreich aus ins rheinland-pfälzische Wöllstein transportiert werden. Bei einer Verkehrskontrolle auf dem Parkplatz Kahlenberg am Rande der BAB 6 in Fahrtrichtung Mannheim stellten  Polizeibeamte allerdings fest, dass die Ladung absolut unzureichend gesichert war. Zudem wiesen alle Bremsscheiben des Sattelaufliegers Risse auf. Aus einer Bremsscheibe waren sogar bereits Teile herausgebrochen.

Die Polizisten untersagten dem 61-jährigen Fahrer aus Gründen der Verkehrssicherheit die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn und den Halter des Lkw ein.

Zur Sicherung des Verfahrens musste der polnische Fahrer einen Geldbetrag in Höhe von 180 Euro hinterlegen. Von dem Halter wurde eine Sicherheitsleistung über 270 Euro einbehalten.

Die Ladung muss nun zunächst auf ein anderes Fahrzeug umgeladen werden, bevor die Bremsscheiben an Ort und Stelle ausgetauscht werden können.


Bilder: Polizei

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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