Saarländische Nachbarschaftshilfe bei Großbrand in Martinshöhe

Martinshöhe. Am Sonntagmittag, den 28. September kam es im rheinland-pfälzischen Martinshöhe zu einem Großbrand in einem Pflegeheim für Suchtkranke. Gegen 16:42 Uhr wurden die Rettungskräfte unter dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand, Menschenleben in Gefahr“ in den 1.800 Seelen Ort alarmiert.IMG_1683

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Dachstuhl des riesigen Gebäudes bereits in Vollbrand und drohte auf andere Gebäude überzugreifen. Umgehend wurden weitere Kräfte zur Einsatzstelle geordert, so auch die Homburger Feuerwehr aus dem benachbarten Saarland. Mit zwei Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, rückten die saarländischen Helfer zur Nachbarschaftshilfe aus.

Da sich die Löschwasserversorgung angesichts des enormen Wasserbedarfs schwierig gestaltete, musste sogar das amerikanische Militär zur Unterstützung eilen. Mit einem rund 15.000l fassenden Fahrzeug richteten die US-Feuerwehrleute einen Pendelverkehr zur Entlastung des Wassernetzes ein.

Durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter und Rettungskräfte konnte schlimmeres verhindert werden. Insgesamt erlitten zwei Menschen leichte Rauchvergiftungen. Mit über 150 Einsatzkräften aus der gesamten Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau, sowie einem Großaufgebot an Rettern des ASB und DRK waren die Helfer bis in die späten Abendstunden im Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die genaue Schadenssumme ist bisher unklar, wird aber im Millionenbereich geschätzt

 

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