Bilanz des 2. bundesweiten „Blitz-Marathons“

LasermessgerätSaarbrücken. Am heutigen Freitagmorgen (19.09.2014) ging der zweite bundesweite „24-Stunden-Blitzmarathon“ zu Ende. In ganz Deutschland kontrollierten Polizeibeamte in Kooperation mit den Kommunen fast drei Millionen Fahrzeuge und registrierten über 90.000 Geschwindigkeitsverstöße.

Im Saarland stellten Polizei und Kommunen bei  28.981 überprüften Verkehrsteilnehmern an 44 Kontroll-stellen insgesamt 1.697 Verstöße fest. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 5,8 Prozent und liegt somit deutlich unter der Beanstandungsquote der sonst täglich stattfindenden Geschwindigkeits- kontrollen.

Die Auswertung der polizeilichen Kontrollmaßnahmen ergab, dass von 13.451 überprüften Verkehrsteilnehmern 493 mit einem Verwarnungsgeld bis zu einer Höhe von 35 Euro und 59 mit einem Bußgeldverfahren rechnen müssen.

Kontrolle durch PolizeiEinen Fahrer, der in Remmesweiler bei erlaubten 50 km/h mit 86 km/h durch den Ort gefahren ist, erwarten ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und  einmonatiges Fahrverbot.  Diese Sanktion wird auch einen Fahrzeugführer treffen, der auf der A 620 in Saarbrücken bei erlaubten 80 km/h mit 135 km/h gemessen worden ist. Darüber hinaus müssen zwei weitere Verkehrssünder ebenfalls für jeweils einen Monat ihren Führerschein bei der Verwaltungsbehörde abgeben.

Eine Auswertung der von den Kommunen durchgeführten Kontrollen steht noch aus.

Resümierend kann festgestellt werden, dass sich die allermeisten Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten haben. Das mit der gemeinsamen Aktion bewirkte Medienecho hat die Problematik, dass überhöhter Geschwindigkeit oft über Leben und Tod entscheidet, in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gerückt.

 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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