Fahrzeugführer, Eltern und Kinder können für einen sicheren Schulweg sorgen

Saarbrücken. Am Montag, 8. September 2014, beginnt im Saarland nach den Sommerferien die Schule. Rund 7.600 Abc-Schützen begeben sich dann zum ersten Mal auf den Schulweg. Die Gesamtzahl der Grundschüler beträgt rund 30.000. Das Landespolizeipräsidium (LPP) und das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) geben in Broschüren Hinweise zum sicheren Schulweg. Das Landespolizeipräsidium kündigt gleichzeitig Kontrollen zum Schulbeginn an.

Die Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik (2013) weist aus, dass mit 299 Kindern gegenüber dem Vorjahr (2012: 356) insgesamt 16 % weniger Kinder auf den saarländischen Straßen verunglückten. Ein Kind wurde als Mitinsasse in einem Pkw getötet. 50 Kinder wurden schwer verletzt (2012: 41 Schwerverletzte). Bei der Zahl der Leichtverletzten war ein Rückgang von 315 (2012) auf 248 im letzten Jahr festzustellen.

Die Erstklässler und Vorschulkinder begeben sich als Fußgänger auf einen meist noch wenig vertrauten Weg, was eine große Herausforderung für die Kleinsten darstellt. Sie lassen sich zudem leicht ablenken oder reagieren für andere Verkehrsteilnehmer unberechenbar, wodurch die Unfallgefahr erhöht wird. Deshalb benötigen Schulkinder eine besondere Rücksichtnahme. Autofahrer müssen mit unvorhersehbarem Verhalten rechnen und ihre Fahrweise darauf einstellen. Aber auch Eltern sind gefordert, ihre Kinder auf den Schulweg vorzubereiten.

Die Dienststellen des Landespolizeipräsidiums werden mit Schulbeginn verstärkt Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen durchführen. Dabei wird insbesondere auf die Insassensicherung und auf Schulbusse ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Die Verkehrssicherheitsberater des Landespolizeipräsidiums informieren alle Erstklässler und ihre Eltern mit neu entwickelten Informationsbroschüren und einem Plakat, wie ihr Schulweg sicherer wird. Das LPH hält weitere Exemplare der Broschüren “Zur Schule und zum Kindergarten” sowie “Mit dem Bus zur Schule – aber sicher!” vor (Tel.Nr.: 0681 / 501-3868).

 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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