Franzose attackiert Autofahrer mit Elektroschockgerät

Am vergangen Freitagnachmittag gegen 13:05 Uhr überholte der Fahrer eines Audis mit französischem Kennzeichen in der Ortsmitte von Emmersweiler das Fahrzeug eines 52-jährigen Mannes aus Großrosseln, welcher mit seiner 14-jährigen Tochter als Beifahrerin in  Richtung Großrosseln unterwegs war. Ohne ersichtlichen Grund wurde das überholende Fahrzeug nach dem Wiedereinscheren nach rechts so stark abgebremst, dass der Nachfolgende nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß vermeiden konnte. Als der 52-Järige nun an dem vor ihm auf der Fahrbahn stehenden Fahrzeug links vorbeifahren wollte, scherte dieser seinerseits nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Wiederum konnte ein Verkehrsunfall nur durch eine Vollbremsung verhindert werden. Im Anschluss stieg der Fahrer des Audis aus seinem Fahrzeug aus, trat an die Fahrertür des dahinter stehenden Fahrzeuges heran und attackierte den 52-Jährigen durch des halb geöffnete Seitenfenster mittels eines Elektroschockgerätes im Bereich des Brustkorbes. Anschließend begab sich der Mann nun wieder zu seinem Auto. Als der Geschädigte nun seinerseits aus seinem Fahrzeug stieg, um den Mann zur Rede zu stellen, kam dieser unvermittelt mit einem Teleskopschlagstock in der Hand zurück. Damit schlug er zunächst auf die Windschutzscheibe des Fahrzeuges des Mannes aus Großrosseln ein, um danach dem 52-Jährigen mehrmals mit dem Stock auf den Kopf zu schlagen. Erst als  die 14 jährige Tochter des Verletzten mit einem Handy in der Hand aus dem Auto ausgestiegen war und das Herbeirufen der Polizei ankündigte, begab der Täter sich zu seinem Fahrzeug und flüchtete in Richtung Großrosseln.

Von den hinzueilenden Streifenwagenbesatzungen der PI Völklingen konnten weder Tatfahrzeug noch Täter im Rahmen der Fahndung gestellt werden.

Der Verletzte wurde  auf Grund seiner erlittenen, mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht.

Ermittlungen hinsichtlich des Täters sind seitens PI Völklingen unmittelbar in die Wege geleitet worden.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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