Geldautomat einer Bankfiliale in Gersweiler gesprengt

Saarbrücken. Nachdem in der Nacht zum heutigen Dienstag (30.09.2014) erneut ein Geldautomat durch eine Explosion stark beschädigt wurde, fahndet die Polizei nach zwei Männern, die in Richtung Frankreich geflüchtet sind. In der Nähe von Schoeneck fand die französische Polizei einen dunklen Audi, bei dem es sich um das von den Tätern benutzte Fluchtfahrzeug handeln könnte.

BanksprengungGegen 03:30 Uhr verständigte ein durch einen lauten Knall geweckter Anwohner die Polizei. Der Mitteiler konnte beobachten, wie sich zwei dunkel gekleidete, vermutlich männliche Personen in einem dunklen Fahrzeug von der Filiale der Bank1Saar in der Hauptstraße in Gersweiler in Richtung Frankreich entfernten.

Die kurz nach der Meldung an der Filiale eingetroffenen Polizeibeamten stellten fest, dass ein Geldautomat offensichtlich durch eine Explosion zerstört worden war. Auch Teile der Inneneinrichtung der Filiale sowie einige Glasscheiben wurden dadurch erheblich beschädigt.

Im Rahmen der Fahndung entdeckten Beamte der französischen Polizei in Schoeneck den dunklen Audi A 6, der in Frankreich als gestohlen gemeldet war. Ob das Fahrzeug mit der Tat in Gersweiler in Verbindung steht, soll eine kriminaltechnische Untersuchung ergeben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Beamten des Dezernats für Eigentumsdelikte wurde der Automat durch die Explosion zwar erheblich beschädigt, gab aber die Geldkassetten nicht frei. Grund hierfür war sehr wahrscheinlich ein Sicherungssystem, mit dem das betroffene Gerät ausgestattet war und das eine Sprengung des Automaten verhindern soll.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Taten in Gerlfangen, Lauterbach, Perl und Gersweiler von den gleichen Tätern verübt wurden. Zahlreiche Übereinstimmungen in Tatausführung, der Auswahl der Tatobjekte und den Zeugenaussagen hinsichtlich Täterbeschreibung und benutztem Fluchtfahrzeug legen diesen Verdacht nahe.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0681/962 – 2133.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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