Polizei nimmt manipulierte Zweiräder in Saarbrücken Burbach ins Visier

– Neun Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis Saarbrücken.

Saarbrücken. Bei einer Verkehrskontrolle in Saarbrücken Burbach stellten Beamte der zentralen verkehrspolizeilichen Dienste am gestrigen Mittwoch (17.09.2014) zahlreiche manipulierte Zweiräder fest. Neun Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden in der Folge eingeleitet.

Insgesamt kontrollierten die Polizisten im Verlauf des Morgens 41 Krafträder. Mittels eines sogenannten Rollenprüfstands konnten sie an Ort und Stelle die maximalen Höchstgeschwindigkeiten der Fahrzeuge ermitteln und so Manipulationen zur Leistungssteigerung nachweisen. Bei zehn Motorrollern, die als Mofas oder Kleinkrafträder zugelassen waren, ergaben die Messungen deutlich überhöhte Werte. Ein Mofa, dessen zulässige Höchstgeschwindigkeit gesetzlich auf 25 km/h beschränkt ist, erreichte einen Wert von über 83 km/h; ein Kleinkraftrad mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde mit mehr als 96 km/h gemessen.

Von den neun Fahrzeugführern, gegen die nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt wird, besaßen einige gar keinen Führerschein, andere hätten wegen der Manipulationen an ihren Fahrzeugen eine andere Fahrerlaubnisklasse benötigt. Neben den Straftaten stellten die Beamten auch zahlreiche Ordnungswidrigkeiten fest.

 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

 

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