Polizei St. Wendel warnt vor dubiosen Anrufen

St. Wendel. Zwei Anrufe erhielten St. Wendeler Bürger, in welchen ihnen der Anrufer suggerierte, er hätte ihren Personalausweis gefunden. Den ersten Anruf am gestrigen Mittwoch gegen 15 Uhr erhielt eine ältere Dame aus St. Wendel. Anruferin war eine ihr fremde, weibliche Person, welche sie darüber informieren wollte, dass sie den Personalausweis eines Hans O., Ehemann der Angerufenen, gefunden habe. Da Herr O bereits seit 12 Jahren tot ist, fragte die Angerufene nach dem Geburtsdatum ihres Mannes. Dies konnte die Anruferin allerdings nicht nennen und erwiderte, dass das auf dem Dokument nicht drauf stehen würde. Des Weiteren, so die Angerufene, stehe auf dem originalen Ausweis nicht Hans, sondern Karl-Johann. Die Anruferin beendete daraufhin das Gespräch mit dem Hinweis, den Ausweis bei der Polizeiinspektion in Neunkirchen ab zu geben.

Den zweiten Anruf erhielt, ebenfalls am Mittwoch gegen 16.30 Uhr, eine Frau aus der Werschweiler Straße in St. Wendel. Bei ihr rief eine unbekannte männliche Person an, welche behauptete den Ausweis ihres Mannes beim LIDL in Neunkirchen gefunden zu haben. Da er gerade in der Nähe zu tun hätte, würde er den Ausweis heute gegen 18.30 Uhr bei ihr zu Hause vorbeibringen. Der Anrufer hatte den Namen des  Ausweisbesitzers und dessen Andresse genannt. Sicher war jedoch, dass während des Anrufes der Ausweis im Geldbeutel ihres Mannes steckte. Im LIDL in Neunkirchen war der Mann der Angerufenen, welcher  während des Telefonates ebenfalls zu Hause war, auch noch nie.

Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und teilt mit, dass es nahe liegt, dass die Anrufer mit ihrem Anruf die Hausbewohner „ausloten“ wollen, ob diese zu Hause sind und ggf. in deren Abwesenheit in das Haus oder die Wohnung einbrechen wollten.

 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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