Schwerer Verkehrsunfall auf der L116 bei Hangard

Hangard. Am Montagmittag, 22. September gegen 13:15 Uhr wurde die Neunkircher Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße L116 zwischen Hangard und Münchwies alarmiert. Ersten Meldungen zu Folge sollten in den betroffenen Fahrzeugen noch verletzte Personen eingeklemmt sein. Umgehend machten sich vier Neunkircher Löschbezirke auf den Weg zur Unfallstelle. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte des Löschbezirks Hangard konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Lediglich die Fahrerin eines Opel Tigra Cabrios befand sich noch in ihrem Fahrzeug. Trotz der starken Deformierung war die Fahrzeugführerin nicht in ihrem Opel eingeklemmt. Nach Rücksprache mit dem Notarzt leiteten die Feuerwehrangehörigen eine sogenannte patientenschonende Rettung ein, bei der die Patientin zuerst immobilisiert, das heißt ihre Wirbelsäule stabilisiert, und dann behutsam aus ihrem Autowrack gehoben wurde. Parallel zur Rettung stellten die Einheiten des Löschbezirks Wiebelskirchen den Brandschutz sicher und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Neben dem Opel Tigra war auch ein Geländewagen am Unfall beteiligt. Dessen Fahrerin konnte noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte ihr Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde von Ersthelfern, ebenso wie die Fahrerin des Opels, versorgt. Schwerverletzt und begleitet durch den Notarzt wurden beide in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Neunkircher Feuerwehr war mit den Löschbezirken Hangard, Wiebelskirchen, Wellesweiler und Neunkirchen-Innenstadt rund drei Stunden im Einsatz. Während der Bergungsarbeiten musste die Landesstraße voll gesperrt werden. Auf den umliegenden Straßen kam es zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen.

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