50-jähriger Franzose soll auch Banküberfälle in Hemmersdorf verübt haben

Saarbrücken. Aufgrund der guten und engen Zusammenarbeit mit der saarländischen Zielfahndung gelang der französischen Polizei am vergangenen Dienstag (30.09.2014) die Festnahme eines mit internationalem Haftbefehl gesuchten mutmaßlichen Bankräubers. Der französische Staatsbürger soll zusammen mit einem Komplizen zweimal die Sparkassenfiliale in Hemmersdorf )am 24.04.2014 und 09.05.2014) überfallen haben.

Die luxemburgischen, französischen und saarländischen Fahnder konnten nach intensiven Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen den Aufenthaltsort des 50-Jährigen in Lauterbourg/Frankreich ausmachen, wo am Abend die Festnahme des bewaffneten Mannes erfolgte.

Der bereits vorbestrafte, französische Staatsbürger war im Dezember des vergangenen Jahres von einem Ausgang aus der JVA Toul/Frankreich nicht zurückgekehrt und seither flüchtig. Drei weitere Banküberfälle in Rastatt, zwischen Dezember 2013 und Juni 2014, sollen auf sein Konto gehen. Die Ermittler werfen dem mutmaßlichen Räuber noch zahlreiche andere Straftaten vor. So soll er in Luxemburg, Belgien und Frankreich Fahrzeuge unterschlagen und Tank- und Einmietbetrügereien begangen haben. In Belgien raubte er unter Vorhalt einer Schusswaffe einen BMW.

Sein 42-jähriger, französischer Komplize, war bereits am 08. August diesen Jahres in Lüttich/ Belgien, unmittelbar nach einem Banküberfall von Polizeibeamten gestellt und festgenommen worden. Bei dem Versuch sich der Festnahme zu entziehen, kam es zu einem Schusswechsel mit der Polizei, bei dem er selbst und ein Polizeibeamter verletzt wurden. Seither sitzt der Mann in Belgien in Haft.

Die Ermittlungen dauern noch an.

 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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