Bilanz der polizeilichen Zweiradkontrollen im Jahr 2014

Saarbrücken. Weil motorisierte Zweiradfahrer zu den Hauptrisikogruppen des Straßenverkehrs zählen, bildeten sie auch in diesem Jahr einen Kontrollschwerpunkt der Zentralen Verkehrspolizeilichen Dienste. Die Bilanz fällt zweigeteilt aus. Wurden im Jahr 2014 anteilsmäßig weniger Verstöße als im Vorjahr registriert, bot sich dennoch bei sechs von zehn Kontrollen Grund zur Beanstandung.

Insgesamt kontrollierten die Beamten seit April 889 motorisierte Zweiräder. Das Spektrum reichte dabei vom Mofa bis hin zum hochmotorisierten Kraftrad.
294 Strafanzeigen wurden in diesem Zusammenhang gefertigt, wobei Fahren ohne Fahrerlaubnis mit insgesamt 117 Fällen den häufigsten Verstoß darstellte. Auch Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss schlugen relativ häufig zu Buche. So standen 20 kontrollierte Personen unter Alkoholeinfluss und 29 unter Drogeneinfluss. Sieben Fahrzeugführer hatten sowohl Alkohol als auch Drogen konsumiert.

Die Beamten registrierten weiterhin 44 Versicherungsverstöße sowie 29 Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz. Auch Verstöße gegen das Waffengesetz und Urkundenfälschungen traten bei den Kontrollen zu Tage.

Von 271 geahndeten Ordnungswidrigkeiten lag erwartungsgemäß ein Großteil (104) im Bereich der Geschwindigkeitsübertretungen. Ebenfalls häufig sanktioniert wurden technische Manipulationen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. In diesem Zusammenhang stellten die Polizeibeamten 62 Kleinkrafträder sicher, um sie von einem Gutachter überprüfen zu lassen.

Zwölf Betroffene, die mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut unterwegs waren, erwarten Bußgelder zwischen 500 und 1500 Euro sowie bis zu dreimonatige Fahrverbote.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

Kommentare

Kommentare

Tags: ,,