Polizei hält bewaffneten Widersacher mit Schusswaffe bei Ensdorf in Schach

Ensdorf. Am späten Dienstagabend, 4. November, gegen 23:45 Uhr wurde die Polizei zu einer Ruhestörung in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Ensdorfer Provinzialstraße alarmiert. Da es sich bei dem Störenfried um einen polizeibekannten 30 Jährigen handelte, rückten die Beamten direkt mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften zur Örtlichkeit aus.

Der aggressive 30 Jährige leistete erbitterten Widerstand und bewarf die Beamten aus seinem Fenster mit diversen Gegenständen und Messern. Mit dem Wohnungsschlüssel des Bruders verschaffen sich die Polizisten schließlich Zutritt zur Wohnung.

Plötzlich tritt der Widersacher mit einem 30cm langen Fleischermesser in der Hand vor die Beamten und bedroht diese. Mit der Dienstwaffe im Anschlag fordern die Polizisten den Mann wiederholt auf, dass Messer niederzulegen. Als sich die Situation verschärft und der Angreifer mit Reizgas auf die Polizei losgeht, müssen die Beamten zum äußersten Mittel greifen. In Notwehr schießt ein Polizeibeamter mit seiner Dienstwaffe auf den Randalen und verfehlt ihn nur knapp. Durch den Warnschuss konnten die Beamten den verdutzten 30 Jährigen überwältigen und festnehmen. Durch den Übergriff zog sich der Mann Schnittverletzungen an seiner Hand zu.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler geringe Mengen Rauschgift und ordneten daraufhin eine Blutprobe an.

Der heraneilende Rettungsdienst brachte den lädierten Störenfried in ein nahegelgenes psychiatrisches Krankenhaus.

 

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