Radfahrer ohne Beleuchtung bei Dunkelheit unterwegs

Dillingen. Tagtäglich ist festzustellen, dass in der Dunkelheit Radfahrer ohne jede Beleuchtungseinrichtung oder reflektierende Teile an ihrem Fahrrad unterwegs sind.

Offenbar sehen sie selbst genug aufgrund der Straßenbeleuchtung, jedoch sind sie für den Autofahrer kaum oder gar nicht zu erkennen. Insbesondere in der jetzigen Jahreszeit, in der die Hauptverkehrszeiten des Berufsverkehrs, sei es in den Abend- oder den Morgenstunden, in die Dämmerung, ja gar Dunkelheit fallen, ist es für Radfahrer wichtig, dass sie von dem Autofahrer gesehen werden. Eltern von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen sind gefordert, der Unvernunft ihrer Zöglinge entgegen zu wirken und zu überprüfen, ob Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrrädern ihres Nachwuchses überhaupt vorhanden sind und ob diese dann auch noch funktionieren. Viele werden feststellen müssen, dass überhaupt keine Beleuchtungseinrichtung an dem Gefährt angebracht ist. Dies ist in der dunklen Jahreszeit ein mehr als lebensgefährliches Unterfangen.

Abgesehen von den gesundheitlichen Schäden, die der Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto erleidet, er hat keine Knautschzone, wird man sich bei den „Dunkelmännern“ auch mit Frage der Verursachung und damit der finanziellen Haftung auseinandersetzen müssen. Und dann stehen die Eltern erst richtig in der Pflicht. Finanzielle Schäden können vielleicht noch aus der eigenen Tasche bezahlt werden, wenn keine Versicherung bezahlt, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Unfall bleiben oftmals ein Leben lang.

Noch am Mittwochabend kam es zu einem tragischen Unfall zwischen Tholey und Sotzweiler bei dem ein Fahrer, dessen Fahrrad korrekt beleuchtet war, ums Leben kam.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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