Sprengstoffkommando im beschaulichen Eppelborn-Humes

Am 18.11.2014 sorgte ein Päckchen mit einem vermeintlich gefährlichem Inhalt in Humes für Aufregung und löste somit einen Einsatz von Polizei, Delaborierer und Feuerwehr aus. Die Bewohnerin eines Anwesens in der Steinackerstraße teilte gegen 18:25 Uhr bei der Polizei in Illingen fernmündlich mit, dass sie ein Päckchen vor Ihrer Haustür stehen habe, das wahrscheinlich von ihrem Ex-Lebensgefährten stamme. Aufgrund im Rahmen der Trennung ausgesprochener Drohungen befürchtete sie nun, dass sich in dem Päckchen nicht die erwarteten persönlichen Gegenstände befinden, sondern ein Explosivkörper oder ein sonstiger gefährlicher Stoff. Das Päckchen sei zudem nicht von einem Zusteller abgegeben worden, sondern habe so vor der Tür gestanden. Aufgrund der geringen Größe könnte es auch nicht die erwarteten Gegenstände enthalten. Die 57-jährige Frau gab gegenüber den Polizeibeamten vor Ort an, dass ihr Ex-Partner, der in Niedersachsen wohnt, ihrer Kenntnis nach darüber hinaus Zugang zu Waffen und Explosivstoffen habe.

Die Beamten der Illinger Polizei konnten nach Anhörung der 57-Jährigen sowie nachfolgender Ermittlungen, in die auch die Wohnortpolizeidienststelle des Ex-Lebensgefährten eingebunden war, die Bedenken der Frau nicht ausräumen. Daher wurde ein Delaborierer alarmiert, der das Päckchen fachmännisch untersuchte und röntgte. Im Ergebnis wurde der Inhalt als ungefährlich eingestuft und das Päckchen geöffnet. Tatsächlich enthielt es kleinere persönliche Gegenstände.

Während des Einsatzes musste die Steinackerstraße sicherheitshalber gesperrt werden. Die Feuerwehr Humes leuchtete die Einsatzstelle aus; zudem war ein Rettungswagen vor Ort.

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