Illegaler Tierhandel – Polizei findet Pitbull-Welpen in Garage

Saarbrücken. Bei der Durchsuchung eines Wohnanwesens in Schwalbach entdeckten Ermittler des Dezernats für Umweltkriminalität am gestrigen Donnerstag (18.12.2014) fünf Pitbull-Welpen, die vermutlich illegal aus Rumänien zum Verkauf nach Deutschland gebracht worden waren. Die Tiere befinden sich nun in Quarantäne. Gegen den 38-Jährigen Hausbesitzer wird wegen Verdachts der illegalen Einfuhr von Hunden ermittelt.

Der amtstierärztliche Dienst des Landesamtes für Verbraucherschutz hatte der Polizei den Hinweis gegeben, dass der 38-Jährige aus Schwalbach mit Pitbull-Hunden aus Rumänien handelt, obwohl die Einfuhr dieser Rasse in die Bundesrepublik generell unter Strafe steht.
Bei der Durchsuchung seines Wohnanwesens stießen die Beamten in der Garage auf fünf Pitbull-Welpen im Alter von ca. 10-12 Wochen.
Da nicht nachgewiesen werden konnte, ob die Tiere gegen Tollwut geimpft sind, wurden sie zur weiteren tierärztlichen Kontrolle in Quarantäne verbracht.
Gegen den Hausbesitzer leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen Verdachts der verbotenen Einfuhr gefährlicher Hunde ein.
Bereits im Frühjahr soll der Beschuldigte Hundewelpen aus Rumänien nach Deutschland gebracht und hier über das Internet verkauft haben.
Die Ermittlungen dauern an.

Update – 23.12.2014

Nach Rücksprache mit der ermittelnden Polizeidienststelle handelt es sich bei den Hunden um fünf Pitbull Welpen. Diese dürfen laut EG-Richtlinie nicht ohne weiteres importiert werden.

Derzeit befinden sich die Tiere in einer Gesundheitsüberprüfung. Die Staatsanwaltschaft wird in einem anschließenden Verfahren entscheiden, was mit den Tieren passiert. Zum Verkauf stehen die Welpen, zumindest derzeit, nicht. Von weiteren Kaufanfragen bittet das Veterinäramt höflichst abzusehen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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