Schwerer Verkehrsunfall bei Marpingen

Marpingen. Großalarm für die Rettungskräfte der Feuerwehr Marpingen am Montagmittag, 22. Dezember um 11:50 Uhr.

Nach Informationen der Saarbrücker Leitstelle war auf der Verbindungsstrasse zwischen den Marpinger Ortsteilen Marpingen und Rheinstrasse ein Pkw auf dem Dach im Wasser liegend verunfallt. Die Insassen würden sich noch im Inneren des Pkw befinden.

Daraufhin wurden die Löschbezirke Marpingen und Berschweiler, sowie die DLRG-Wasserrettung des Landkreises alarmiert. Deren Stützpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus Oberthal, welcher auch das Equipment unterstützend zur Einsatzstelle bringt.

Nach kurzer Zeit konnten die ersten Kräfte zur gemeldeten Unglücksstelle ausrücken.

Diese befand sich in Höhe des landwirtschaftlichen Anwesen Rauber, auf etwa halber Strecke zwischen Marpingen und dem Ortsteil Rheinstrasse.

Dort hatte ein 74-jähriger aus der Gemeinde Marpingen mit seinem Fahrzeug aus ungeklärter Ursache aus Richtung Rheinstrasse kommend, in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war auf der Beifahrerseite liegend im Oberflächenentwässerungsgraben zum Stehen gekommen.
Dieser führte zu diesem Zeitpunkt, wegen der anhaltenden Niederschläge der letzten Tage, viel Wasser, so dass die Ersthelfer befürchteten, das Fahrzeug könnte damit volllaufen und den Fahrer bedrohen.

Nach der ersten Lagererkundung durch die Feuerwehr wurde für die DLRG-Wasserrettung Entwarnung gegeben. Sie mussten die Einsatzstelle nicht anfahren, da eine Gefährdung durch das Wasser für den Insassen ausgeschlossen werden konnte.

Der Fahrer war zwar nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt und ansprechbar, konnte dieses auf Grund der Seitenlage allerdings ohne fremde Hilfe nicht verlassen. Er wurde von Kräften, welche sich durch den Kofferraum Zugang zum Eingeschlossenen verschafft hatten, medizinisch betreut und erstversorgt.

Um leichter arbeiten zu können, bauten die Feuerwehrkräfte die Rettungsbühne neben dem Fahrzeug auf und retteten den Fahrer über die Fahrertür aus dem Pkw und übergaben ihn an den Rettungsdienst.

Nach kurzer Untersuchung im Rettungswagen verlies er diesen ohne feststellbaren Verletzungen wieder.

Über die Schadenshöhe und den genauen Unfallhergang können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

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