Verkehrsunfall mit Sprengstofflaster bei Bexbach

Bexbach/Waldmohr. Am Dienstagmorgen, 16. Dezember, gegen 9:50 Uhr ereignete sich auf der L117/K3 zwischen Bexbach/Höchen und Waldmohr ein prekärer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Gefahrguttransporters. Der unscheinbare Siebeneinhalb-Tonner war mit fast zwei Tonnen hochexplosivem Sprengstoff und Zündkörpern beladen.

Durch den Begegnungsverkehr auf der engen Landstraße zwischen Saarland und Rheinland-Pfalz war der Lastkraftwagen von der Fahrbahn abgekommen und auf das unbefestigte Bankett geraten. Unter der Last des Brummis gab das Erdreich am Fahrbahnrand nach und der Gefahrguttransporter rutschte in den Straßengraben. In bedrohlicher Schräglage kam der Kleinlaster zur Unfallendstellung.

Da zunächst von akuter Explosionsgefahr ausgegangen werden musste, löste die Rettungsleistelle Großalarm für die umliegenden Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten in enger Rücksprache mit Spediteur und Sprengstoffexperten jedoch schnell Entwarnung geben. Durch die vorbildliche Ladungssicherung und Umverpackung konnte die explosive Ladung ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen für die Bergung vorbereitet werden.

Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend sicherten die ehrenamtlichen Retter der Feuerwehr die nicht alltägliche Unfallsituation bis zum Eintreffen der Bergungsfirma ab. Unter Zuhilfenahme eines Krans konnte der havarierte Gefahrguttransporter aufgerichtet und in eine Werkstatt verbracht werden.

Weder der Unfallfahrer noch andere Verkehrsteilnehmer wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Die Unfallaufnahme wurde in enger Kooperation der Polizei Saarland und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Während der Bergungsmaßnahmen musste die Verbindungsstraße für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

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