Vermisster 81 Jähriger nach 48 Stunden wohlbehalten gefunden

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81-jähriger Vermisster aus Lebach verstirbt an Folgen der Unterkühlung

Der im Rahmen einer groß angelegten Suche am 2. Weihnachtstag nach zwei Tagen im Freien aufgefundene Vermisste 81-Jährige aus Lebach ist heute Morgen im Klinikum Saarbrücken an der Folgen der schweren Unterkühlung verstorben.
Die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes ergeben.

 

Sotzweiler. Der seit Mittwochmorgen, 24. Dezember, gegen 10:00 Uhr vermisste 81-jähriger aus Lebach wurde nach 48 Stunden aufgefunden.

Er verließ nach Angaben von Familienangehörigen zu diesem Zeitpunkt das Wohnanwesen mit seinem Pkw mit unbekanntem Ziel.

Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde am Nachmittag sein Fahrzeug in der Nähe von Steinbach auf einem Feldweg gefunden. Von dem 81-jährigen fehlte jedoch jede Spur.

Gegen 16:30 Uhr wurden die ersten Suchkräfte alarmiert. Unterstützung fanden diese durch einen rheinlandpfälzischen Polizeihubschrauber, welcher mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war. Gleichzeitig durchkämmten Suchtrupps am Boden die Umgebung mit Hilfe von Wärmebildkameras. Diese Suche wurde gegen 22:30 Uhr ergebnislos abgebrochen.

Am frühen Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages begann um 8:00 erneut die Suche mit einem Großaufgebot von Helfern aus Feuerwehr, THW, DRK, Polizei, sowie rund 30 Angehörigen. Das weitläufige Gelände wurde durch die Einsatzleitung in mehrere Abschnitte eingeteilt, welche systematisch durchkämmt wurden. In einem der Abschnitte konnte ein Kleidungsstück gefunden werden, welches von Angehörigen eindeutig zum Vermissten gehörend identifiziert wurde.

Verstärkt wurde nun die Suche in diesem Bereich fortgesetzt. Gegen 12:00 Uhr fand schließlich ein Suchtrupp den Vermissten in unmittelbarer Nähe der Straßenmeisterei an der B 269 im Unterholz. Er war ansprechbar und konnte nach kurzer Zeit und erster medizinischer Versorgung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach ersten Untersuchungen erlitt er lediglich eine starke Unterkühlung.

Der zum gleichen Zeitpunkt erneut eingetroffene Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz konnte wieder umkehren.

Insgesamt waren an der Suchaktion rund 260 Personen beteiligt.

Im Einsatz waren Feuerwehreinheiten aus Tholey, Sotzweiler, Bergweiler, Hasborn-Dautweiler, Scheuern, Dörsdorf, Steinbach, Thalexweiler, Aschbach, Lebach, Fahlscheid, Eidenborn, Bous, Dillingen, Ensdorf, Nalbach, Rehlingen, Saarlouis, Saarwellingen, Schmelz, Schwalbach, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen, THW Rettungshundestaffel, DRK-Rettungshundestaffel, Polizei Diensthundestaffel, BRH Rettungshundestaffel, DRK Verpflegungszug, Polizeihubschrauber (Rheinland-Pfalz), sowie Angehörige und die Polizei.

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