Beinahe-Crash mit umgestürztem Baum bei Oberwürzbach

St. Ingbert. Mehrere umgestürzte Bäume waren der Grund für eine Vollsperrung der L235 zwischen Oberwürzbach und Niederwürzbach am Freitagabend, 30. Januar. Kurz vor der Abzweigung zur L111 war ein etwa 1m dicker Baum umgestürzt und hatte 9 weitere Bäume mitgerissen.

Ein mit 3 Personen besetzter Kleinwagen konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten, drehte sich unmittelbar vor der Baumsperre um 90 Grad und blieb mit dem Unterboden am Fahrbahnrand hängen. Der 19jährige Fahrer und seine beiden Mitinsassen kamen dadurch glücklicherweise mit dem Schrecken davon, da das Fahrzeug ansonsten in den drei Meter tieferen Graben gestürzt wäre.

Ein Fahrzeug des Löschbezirks St. Ingbert-Oberwürzbach befand sich zu diesem Zeitpunkt gerade auf einer Einsatzfahrt zu einem Brand im Kreiskrankenhaus St. Ingbert. Das sich noch im Standort befindliche zweite Löschfahrzeug fuhr die neue Einsatzstelle direkt an, das andere konnte durch den zwischenzeitlich erfolgten Einsatzabbruch am Kreiskrankenhaus abbrechen und fuhr ebenso zur neuen Einsatzstelle.

Vor Ort leuchtete die Feuerwehr zunächst die Örtlichkeit aus und begann, mit zwei Motorsägen die Fahrbahn grob von der Sperre zu befreien. Auf Grund der gefährlichen Lage der Bäume entschied man sich, aus Sicherheitsgründen die Arbeiten einzustellen und die Einsatzstelle in die Verantwortung des Forstes zu übergeben.

Mit vereinten Kräften wurde das nahezu unversehrte Fahrzeug aus seiner misslichen Lage befreit, so dass die drei Insassen ihre Fahrt fortsetzen konnten.

Die Feuerwehr war mit der Polizei bis zum Eintreffen des Landesbetriebes für Straßenbau vor Ort, der eine dauerhafte Vollsperrung einrichtete. Diese bleibt über 2 Tage bis zum kommenden Montag, 2 Februar, bestehen.

Für die Rettungskräfte war der Einsatz nach über 3 Stunden beendet.

Fotos: Marco Schmeltzer/KFV Saarpfalz e.V.

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