Feuerwehr rettet drei Menschen und 14 Hunde bei Zimmerbrand in Sinnerthal

Sinnerthal. Drei Menschen und 14 Hunde gerettet sowie ein Feuer gelöscht, das ist die Bilanz eines Zimmerbrandes in der Hasselbachstraße im Neunkircher Stadtteil Sinnerthal am Montagnachmittag, 23. Februar. Dabei begann dieser Einsatz ganz unspektakulär als einfacher Kaminbrand zu dem die Rettungsleitstelle den Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt der freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen um etwa 16.30 Uhr alarmierte.

Aber nur wenige Minuten später musste die Leitstelle das Alarmstichwort auf einen Zimmerbrand erhöhen: Weitere Notrufe berichteten nicht von einem brennenden Kamin, sondern von einem in Brand geratenen Zimmer. Noch während die ersten Neunkircher Löschfahrzeuge auf dem Weg nach Sinnerthal sind wird der Löschbezirk Wiebelskirchen der Neunkircher Wehr sowie der Löschbezirk Landsweiler-Reden aus der Nachbargemeinde Schiffweiler in Marsch gesetzt. In Sinnerthal eingetroffen können die Wehrangehörigen die Meldung aus den Notrufen bestätigen: Ein Zimmer im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses brennt.Das vom Feuer betroffene Stockwerk ist bereits vollkommen verqualmt, langsam beginnt auch giftiger Rauch in das Erdgeschoss zu ziehen. Umgehend gehen mehrere Feuerwehrtrupps mit Atemschutzgeräten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Haus vor.

Aus dem Erdgeschoss können sie einen Mann und zwei Frauen, davon eine im Rollstuhl sitzend, retten. Einen besonderen Kraftakt bedeutet für die Wehrmänner die Rettung der Rollstuhlfahrerin, denn sie muss mitsamt ihrem Stuhl ins Freie getragen werden. Neben den drei Menschen befinden sich im Erdgeschoss aber auch über ein Dutzend Hunde. Am Ende sind es 14 Hunde die Feuerwehrleute nach und nach ins Freie bringen.

Teilweise werden die Hunde einzeln, aber auch zu mehreren in Käfigen nach draußen gebracht. Wie auch die drei Hausbewohner bleiben auch die Vierbeiner allesamt unverletzt. Zwar werden die drei geretteten Personen vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und betreut, ins Krankenhaus muss aber niemand. Ebenso können die geretteten Hunde in Sinnerthal bleiben. Der Feuerwehr gelingt es schnell das Feuer im ersten Stock unter Gewalt zu bringen und zu löschen.

Um ein Wiederentzünden des Feuers zu verhindern muss die Feuerwehr einen Teil des Brandgutes auf die Straße bringen um es dort gründlich abzulöschen. Nach dem Brand ist das Haus nur noch teilweise bewohnbar. Gegen 18 Uhr konnte die Feuerwehr, die mit zehn Einsatzfahrzeugen und 55 Feuerwehrangehörigen anrückte, ihren Einsatz beenden. Während des Einsatzes waren auch die Polizei sowie der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und einem Notarzt von Feuerwehr, ASB und DRK vor Ort.

 

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