“Gemeinsam für ein besseres Internet” – Heute ist der Safer Internet Day

„Gemeinsam für ein besseres Internet“ – so lautet das Motto des Safer Internet Day 2015. Besser bedeutet auch sicher, denn bei der Nutzung der digitalen Medien kommt es auf Sicherheit besonders an. Die Schattenseiten der digitalen Welt wie Warenbetrug, Identitätsdiebstahl oder Urheberrechtsverletzungen haben viele Internetnutzer in ihrem digitalen Alltag schon einmal erlebt. Für einen sicherheitsbewussten Umgang mit Internet und Co. stellt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes daher für jede Zielgruppe die passenden Informationen bereit.

Vor allem der Waren- und sonstige Warenkreditbetrug (67.963 Fälle und 41.764 Fälle) machen einen Großteil der insgesamt 257.486 Straftaten aus, die mit dem Tatmittel Internet im Jahr 2013 begangen wurden. „Jeder kann sich vor Internetkriminalität schützen“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Voraussetzung dafür ist, dass sich jeder regelmäßig über aktuelle Probleme informiert, Schutzmöglichkeiten kennt und diese in seinem Alltag auch anwendet.“

Um die Bevölkerung konsequent über die Risiken bei der Nutzung der digitalen Medien aufzuklären, hat die Polizei Medien für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Kinder und Jugendliche werden beispielsweise mit dem Film „Verklickt!“ angesprochen. Eltern und Erziehungsverantwortliche können sich anhand der Sammelmappe „Klicks-Momente“ zum Beispiel über Cybermobbing, PC-Spiele oder Abzocke im Internet informieren. Die „Klicks-Momente“ für Internetnutzer vermitteln Wissen über verbotene Inhalte im Internet, Identitätsdiebstahl oder Betrug im Internet. Zentral sind jedoch die darin vermittelten Schutzempfehlungen.

Eine Besonderheit dieses aktuellen polizeilichen Medienangebots: Um die strafrechtliche Relevanz einiger Themen zu verdeutlichen, sind auszugsweise die einschlägigen Gesetzes-Normen zitiert. „Im digitalen Alltag gibt es viele Grauzonen, die die Internetnutzer verunsichern. Daher ist es Aufgabe der Polizeilichen Kriminalprävention, darüber aufzuklären und die Nutzer in ihrer Handlungskompetenz zu stärken“, bekräftige Klotter.

Die wichtigsten Tipps im Überblick bietet der Sicherheitskompass der Polizei:

– Verwenden Sie sichere Passwörter.
– Schränken Sie Rechte von PC-Mitbenutzern ein.
– Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand.
– Verwenden Sie eine Firewall.
– Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sowie mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken sorgsam um.
– Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet.
– Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung.
– Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet.
– Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff.
– Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Internet-Browsers.

sichersurfenEine Webseite, dessen Kommunikation zwischen Server und Computer verschlüsselt ist, erkennt man an dem “https” vor der Internetadresse. Bei einer bestätigten Verschlüsselung wird die Adressleiste grün und man kann sich die Verschlüsselungsinformationen aufrufen. Nur hier kann man wirklich davon ausgehen, dass der Datenverkehr verschlüsselt ist.

 

 

[infobox color=”red”]Weitere Infos finden Sie unter polizei-beratung.de![/infobox]
[toggle title=”Hinweis”]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der polizeilichen Kriminalprävention.[/toggle]

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