Kabeldiebe nach vier Jahren erfolgreich ermittelt

Neunkirchen. Bereits 2011 kam es im Bereich des ehemaligen Stellwerks Neunkirchen -Sinnerthal immer wieder zu Kabeldiebstählen. Der Sachschaden, beläuft sich auf cirka 40.000 EUR. An den Tatorten konnten jeweils umfangreiche Spuren gesichert werden. Im näheren Tatortbereich wurden weiterhin Beweismittel aufgefunden, die dann letztendlich zu der Spur der Täter führten.

Die Auswertung der Spuren führte unter anderem zu einem Einkaufsmarkt in Neunkirchen, dessen Überwachungskamera eine Verdächtigte ausfindig machte, die jedoch lange Zeit nicht identifiziert werden konnte. Eine Öffentlichkeitsfahndung brachte damals zunächst keinen Erfolg.

Die DNA-Auswertung ergab auf allen sichergestellten Gegenständen auswertbare Spuren und Treffer zu zwei amtsbekannten Männern im Altervon 30 und 35 Jahren, aus Neunkirchen. Bei der Überprüfung der familiären Verhältnisse, stieß man auf die nicht identifizierte Frau aus der Videoüberwachung.

Durch weitere Ermittlungen, bei ortsansässigen Verwertern von Altmetall, konnte nun nachgewiesen werden, dass beide Tatverdächtige im genannten Tatzeitraum dort rund 1.300 kg Kupferkabel, mit einem Gesamtwert von 7.300 EUR, umsetzten.

Beide Täter machten nach Eröffnung des Tatvorwurfs von ihrem Aussageverweigerungsrecht gebrauch. Die Strafverfahren wurden eingeleitet, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an.

 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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