Zwei Rollerfahrer ohne Fahrerlaubnis bei St. Wendel unterwegs

St. Wendel/Urexweiler. Vergangenen Freitag, 20. Februar um 16.15 Uhr fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung der St. Wendeler Polizei, in der Linxweiler Straße,in St. Wendel, ein rot-silberfarbener Roller der Marke Explorer Race 50 GT mit Versicherungskennzeichen auf, welcher aus Richtung Ortsmitte kam und auf den Parkplatz neben der dortigen Tankstelle abbog. Hier wurde der Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Fahrer war ein 44-jähriger Mann aus St. Wendel, der mit einer 58-jährigen Sozia unterwegs war. Der Fahrer wurde gebeten seinen Führerschein und die Rollerpapiere vorzulegen. Dem kam er nach, gab aber gleich an, nur im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung zu sein. Aus den Fahrzeugpapieren ging eindeutig vor, dass es sich bei dem Roller um ein ungedrosseltes Kleinkraftrad mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h handelte. Zu seinem Roller gab der Fahrer an, dass dieser tatsächlich nicht gedrosselt sei, und ca. 45 km/h schnell laufe. Er habe ihn vor ca. 1,5 Jahren als ungedrosseltes Kleinkraftrad erworben, und sei seither damit gefahren. Verändert habe er daran nichts.

Auf Vorhalt gab er an, dass ihm nicht so ganz klar gewesen wäre, ob er mit dem Gefährt ohne Führerschein hätte fahren dürfen. Durch die Beamten wurde ihm erklärt, dass er zum Führen seines Rollers eine Fahrerlaubnis der Klasse “AM” benötige und, da er diese nicht habe, er somit in Verdacht steht, den Straftatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gem. § 21 StVG erfüllt zu haben. Eine entsprechende Anzeige wurde durch die Polizei gegen den 44-Jährigen gefertigt.

Ein ähnlicher Sachverhalt stellte die Polizei am Sonntag, dem 22. Februar um 21.50 Uhr fest. Zu dieser Zeit war eine Polizeistreife auf der L 130 zwischen Hirzweiler und Urexweiler unterwegs, als den Beamten ein vor ihnen fahrender blauer Roller der Marke Piaggio mit Versicherungskennzeichen auffiel, der mit einer Geschwindigkeit von 50 – 55 km/h über eine größere Strecke geführt wurde. In Urexweiler wurde das Gefährt dann von den Beamten angehalten. Fahrer war ein 17-Jähriger aus Marpingen. Auf Verlangen der Ordnungshüter händigte dieser die Fahrzeugpapiere und eine Mofa-Prüfbescheinigung aus. Aus den Fahrzeugpapieren ging eindeutig hervor, dass es sich auch bei diesem Roller um ein ungedrosseltes Kleinkraftrad mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h handelte und dass der Fahrer dafür somit eine Fahrerlaubnis der Klasse „AM“ benötige.

Zu seinem Roller gab der Jugendliche an, dass er diesen vor 1,5 Jahren gekauft habe. Ihm war bekannt, dass der Roller nicht gedrosselt war und ca. 50 km/h schnell lief.
Er wusste auch, dass er sein Gefährt somit nicht im öffentlichen Straßenverkehr hätte fahren dürfen, allerdings habe er sich keine Gedanken darum gemacht.

Da die erforderliche Fahrerlaubnis nicht vorlag, mussten die Beamten auch in diesem Falle ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis einleiten.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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