Ammoniak-Alarm in Sparkasse bei Nonnweiler

Nonnweiler. Ein stechender Geruch in der Sparkassenfiliale in Sitzerath bei Nonnweiler hat am Donnerstagmittag, 19. März, einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Mehrere Personen seien verletzt, so der Notruf weiter.IMG_5888.JPG

Durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr wurden daraufhin die Büroräume des Geldinstituts durchsucht. Der Grund für die Geruchsentwicklung konnte schnell ausgemacht werden, die Wehrleute entdeckten einen defekten Kühlschrank im Gebäude. Dort trat eine kleinere Menge Ammoniak aus dem Kühlkreislauf aus. In Schutzanzügen und unter schwerem Atemschutz wurde das defekte Elektrogerät ins freie verbracht und das Gebäude überdruckbelüftet.

Der Rettungsdienst und ein Notarzt sichteten unterdessen die Mitarbeiter, die der giftigen Atmosphäre ausgesetzt waren. Zwei Patienten wurden vorbeugend in ein Krankenhaus verbracht. Sie trugen, ersten Erkenntnissen zufolge, keine schwerwiegenden Verletzungen davon.

Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Löschbezirke Nonnweiler, Bierfeld, Sitzerath, und den Einsatzleitwagen aus Primstal beendet. Als Unterstützung war ebenfalls die ABC-Führungsgruppe sowie der ABC-Erkunder des Landkreises St. Wendel vor Ort.

 

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