Irre Bahnhofsschläger prügeln Mann bei Friedrichsthal ins Krankenhaus

Friedrichsthal. Zwei bislang unbekannte Bahnhofsschläger haben am vergangen Sonntagabend, 15. März, gegen 19:40 Uhr einen 45-jährigen Mann brutal verprügelt.

Der Mann hatte seinen Bruder zum Bahnsteig begleitet und verweilte nach Abfahrt des Zuges noch einige Zeit am Bahnsteig des abgelegenen Bahnhofes. Zwei bislang unbekannte Männer, eine Augenzeugin beschreibt sie später der Polizei, lauern bereits seit Längerem am späteren Tatort. Unvermittelt gehen die Beiden zunächst verbal auf ihr Opfer los, prügeln dann mit ihren Fäusten auf den wehrlosen Mann ein. Blutüberströmt sackt dieser vorm Ticketautomaten zusammen.

Um einen Notruf abzusetzen greift der Mann zu seinem Handy, doch die Täter kehren zu ihrem Opfer zurück, entwenden das Handy und werfen es ins angrenzende Gleisbett.

Hilflos irrt der Schwerverletzte durch die leeren Bahnhofshallen. Anwohner können den benommenen Mann schließlich vor ihrer Haustür entdecken, wählen den Notruf.

Mit dem Rettungswagen des DRK und einem Notarzt aus Neunkirchen wird der Mann in eine Klinik verbracht und wegen seiner schweren Kopfverletzungen notoperiert.

Die Täter entkommen unerkannt.

Das Opfer gibt den Bundesbeamten folgende Personenbeschreibung:

1. Täter “Markus”

25 bis 30 Jahre alt
Kapuzenjacke (schwarz)
Circa 1,75 bis 1,80 Meter groß, kräftig
Kurzes helles Haar, trug eine Basecap

2. Täter “Torsten”

Alter unbekannt
Etwas kleiner als der 1. Täter (ca. 1,70 Meter), kräftig
Dunkle evtl braune oder schwarze Haare (gestylt)

Laut Bundespolizei sei der gewaltsame Übergriff primär von Täter 1 ausgegangen. Der zweite Unbekannte hielt sich im Hintergrund.
Hinweise erbittet die Polizei St. Johann unter 0681 9321233.

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