Großaufgebot der Polizei wegen einer Softairwaffe

Saarbrücken. Am Dienstag, 31.03.15, kam es in der Zeit von ca. 15:50 Uhr – 18:15 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz in Saarbrücken-Burbach. Anlass des Einsatzes war die Beobachtung eines Anwohners. Dieser schilderte, dass er beobachtet habe, wie ein schwarzer Transporter vor einem Haus angehalten habe. Anschließend seien zwei Personen aus dem Fahrzeug ausgestiegen. Ein Mann habe hierbei eine Kalaschnikow, und eine Pistole dabei gehabt und sei vermutlich in das Haus gegangen. Aufgrund der Schilderung des Zeugen war von einer Echtheit der Waffen auszugehen und eine Gefahrenlage nicht auszuschließen. Daraufhin wurde die Einsatzörtlichkeit, eine Nebenstraße, für den Personen- und Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Aufgrund der Gewichtigkeit der Lage mit der Gefahr, dass eine Schusswaffe eingesetzt werden könnte, wurden Spezialkräfte alarmiert und kamen vor Ort. Nachdem zwischenzeitlich weitere Ermittlungen getätigt wurden und sich die Lage hinsichtlich der Waffen relativierte, wurde schließlich das vermeintliche Tatanwesen durch Polizeikräfte betreten. Bei der Durchsuchung einer Wohnung wurden die Waffen aufgefunden. Bei einer Überprüfung der Waffen stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden Waffen um sog. Soft-Air-Waffen handelte, welche echten Waffen nachempfunden waren und diesen auch zum Verwechseln ähnlich sahen. Die Waffen wurden sichergestellt.  Der Inhaber der Waffen, ein Schrottsammler, der angab die Waffen gefunden zu haben, muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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