Raub auf Saarbrücker Juwelier nach 7 Jahren aufgeklärt

Saarbrücken.  Nach einem Raubüberfall auf ein Saarbrücker Juweliergeschäft am 16.04.2008, also vor sieben Jahren,  ging der Polizei nach internationaler Fahndung ein 30 Jahre alter mutmaßlicher Mittäter ins Netz. Der Mann konnte in Madrid ausfindig gemacht und festgenommen werden. Gestern (23.04.2015) erfolgte die Auslieferung ins Saarland.

Der 30 jährige Rumäne steht im Verdacht zusammen mit vier weiteren Tätern am 16.04.2008 ein Juweliergeschäft in der Saarbrücker Innenstadt überfallen, den anwesenden Geschäftsführer nieder geschlagen, eine Vitrine zertrümmert und den darin befindlichen Goldschmuck an sich genommen zu haben. Während die Mittäter kurz nach der Tat in Saarbrücken festgenommen werden konnten, gelang ihm die Flucht nach Rumänien. Gegen ihn erwirkten die Ermittler einen europäischen Haftbefehl.

Die Zielfahnder des Landespolizeipräsidiums Saarland, die seit November letzten Jahres operativ  in dieser Sache fahndeten, erhielten Anfang Dezember 2014 Hinweise darauf, dass der Gesuchte sich wieder in Deutschland, in der Nähe von Offenbach, aufhalten soll. Dort konnte er zwar nicht lokalisiert werden, jedoch deutete vieles darauf hin, dass er sich nach Madrid (Spanien) abgesetzt hatte. Die spanischen Kollegen wurden von hier aus mit aktuellen Hinweisen und aktuellem Bildmaterial versorgt, was letztendlich zur Festnahme am 10.02.2015 in einem Vorort von Madrid führte.

Gestern (23.04.2015) lieferten die spanischen Behörden den Mann aus. Hier verkündete ihm ein Saarbrücker Haftrichter den Haftbefehl. Anschließend wurde er in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken verbracht.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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