Vier mutmaßliche Drogenhändler in Sankt Ingbert festgenommen

Saarbrücken / St. Ingbert. Als das Rauschgift Donnerstagnachmittag, 23. April,  in Sankt Ingbert den Besitzer wechseln sollte, schlugen die Fahnder des Dezernats für Rauschgiftkriminalität zu. Unterstützt durch Beamte der Spezialeinheiten nahmen sie vier mutmaßliche Drogendealer im Alter zwischen 25 und 37 Jahren gegen 15:15 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes fest. In einem der mitgeführten Fahrzeuge fanden die Polizeibeamten rund 20 Kilogramm Amfetamin.
Schon seit längerer Zeit ermittelten Beamte des Drogendezernats gegen die Männer aus dem Kreis Saarlouis und dem Regionalverband, die im Verdacht stehen, größere Mengen an Drogen aus den Niederlanden bezogen und anschließend verkauft zu haben. Bereits am 13. April 2015 gelang dabei in Saarlouis die Sicherstellung von etwa einem Kilogramm Amfetamin.

Weitere, teilweise verdeckt geführte Ermittlungen erbrachten Hinweise darauf, dass die Übergabe einer größeren Menge Amfetamin bevorstand. Als sich die vier später Festgenommenen auf dem Parkplatz in Sankt Ingbert trafen, wurden sie dort von Angehörigen der Spezialeinheiten des Landespolizeipräsidiums festgenommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung von mehreren Wohnungen und eines Imbisses im Kreis Saarlouis sowie einer Wohnung in Sankt Ingbert fanden die Ermittler noch mehr Amfetamin (mehrere hundert Gramm), Mobiltelefone und sonstige Beweismittel. Sichergestellt wurden auch zwei hochwertige Fahrzeuge, die die mutmaßlichen Dealer zum Transport des Rauschgifts benutzt hatten.

Nach der Vorführung beim Amtsgericht in Saarbrücken am heutigen Tag wurden drei Männer (30, 35, 37 Jahre alt, alle aus dem Kreis Saarlouis) in die JVA Saarbrücken gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

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Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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