40.000 Euro Schaden durch Unaufmerksamkeit auf der A6

Es war der wohl ungünstigste Zeitpunkt für einen Unfall an einer nicht weniger ungünstigen Stelle: Mitten im Berufsverkehr kam es am Donnerstagmorgen im Baustellenbereich auf der A6 bei Kaiserslautern zu einem Auffahrunfall. Die Bilanz: vier beschädigte Fahrzeuge – fünfstelliger Sachschaden. Dazu ein langer Rückstau und vermutlich eine Menge genervter Pendler.

Es passierte kurz vor 8 Uhr am Donnerstag in der Baustelle im Brückenbereich Lautertal-/Waschmühltalbrücke, als der 46-jährige Fahrer eines 3er BMW auf seinem Weg in Fahrtrichtung Saarbrücken wegen hohen Verkehrsaufkommens abbremsen musste. Der 55-jährige Fahrer des nachfolgenden Seat Leon erkannte die Situation und bremste seinen Wagen ebenfalls ab. Sein „Hintermann“, ein 24-jähriger Mann in einem Ford Focus, hatte aber wohl einen Moment lang nicht richtig aufgepasst.

Er prallte auf das Heck des Seat und schob ihn durch die Wucht des Aufpralls auf den BMW davor. Sekundenbruchteile später krachte ein weiterer 24-jähriger Autofahrer mit seinem BMW auf die drei stehenden Unfallfahrzeuge.

Glück im Unglück: Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden an den vier Fahrzeugen summiert sich jedoch auf rund 40.000 Euro.
Durch den Unfall war im ohnehin schon verengten Baustellenbereich die linke Fahrspur über eine Stunde blockiert. Die Folge: Im dichten Berufsverkehr bildete sich schnell ein Rückstau, der sich erst nach 9 Uhr allmählich wieder auflöste.

Foto: Polizei

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