Flammeninferno in Homburg! – Großeinsatz für die Feuerwehr

Erbach. Ein Brand hat am Samstagmorgen gegen 1 Uhr ein 1 ½ geschossiges Wohnhaus in der Rupprechtstraße in Homburg-Erbach stark beschädigt.
Als die Feuerwehr mit dem Stichwort Brand 5 alarmiert wurde, musste man zunächst von einer Menschenrettung ausgehen. Der 45-jährige alleinige Bewohner konnte sich glücklicherweise selbst aus der Dachgeschosswohnung retten und wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in der Universitätsklinik gebracht.

Bei Ankunft der Feuerwehr stand die Dachgeschosswohnung bereits in Vollbrand. Wenige Minuten später zündete auch der Dachstuhl durch.
Zur Brandbekämpfung wurden 2 Löschabschnitte (Vorder- und Rückseite) gebildet, denen je eine Drehleiter zugeordnet war. Die Löscharbeiten erfolgten von außen über die Drehleitern sowie im Innenangriff mit mehreren Trupps unter Atemschutz.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das angebaute Nachbargebäude verhindert werden, das aber vorsorglich für die Dauer der Arbeiten evakuiert wurde.
Der Brand war nach etwa einer Stunde gelöscht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber bis etwa 6 Uhr hin. In deren Verlauf musste auch die verbliebene Dacheindeckung entfernt werden.
Die Dachgeschosswohnung und der Dachstuhl brannten komplett aus. Ein Statiker des THW OV St. Ingbert begutachtete das Innere des Gebäudes auf seine Standsicherheit.

Die Feuerwehr war letzten Endes mit 22 Fahrzeugen und etwa 80 Einsatzkräften vor Ort. Im Einsatz waren alle 5 Löschbezirke der Feuerwehr Homburg, die Werkfeuerwehr BOSCH, die Löschbezirke Limbach und Neuhäusel der Feuerwehr Kirkel, die Feuerwehr Blieskastel-Mitte, der Kreisbrandinspekteur, die beiden Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst mit 2 Rettungswagen, einem Leitenden Notarzt, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, die Polizei Homburg sowie die Stadtwerke Homburg.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Fotos: Marco Schmeltzer/KFV Saarpfalz e.V.

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