Ohne Ladungssicherung bis Afrika

Kopfschütteln hat ein Einsatz am Donnerstagabend bei einer Streife ausgelöst. Die Beamten waren gegen 19 Uhr zu einer Parkfläche in einem Wohngebiet gerufen worden. Anwohner hatten dort beobachtet, wie ein Mann seinen Pkw für einen – so sah es zumindest aus – “Transport der besonderen Art” vorbereitete. Dabei bepackte er seinen Wagen sozusagen “bis zum Anschlag” – dass die Ladung auch gesichert werden muss, weil sie sonst während der Fahrt herunterfallen könnte, machte ihm offenbar keine größere Sorge.

Als die Polizeibeamten vor Ort ankamen, hatte der Mann bereits Möbelstücke, Teppiche und andere Gegenstände auf das Dach seines Autos geladen – und die Sachen lediglich mit schmalen Gummi-Expandern „verzurrt“. Auch der Innenraum des Fahrzeugs war mit unterschiedlichsten Gegenständen völlig vollgestopft – alles ohne ordnungsgemäße Sicherung.

Der 35-Jährige gab an, am Sonntag in seine Heimat in Nordafrika fahren zu wollen. Dies wurde ihm jedoch – auf diese Art und Weise – nicht gestattet. Der Mann musste im Beisein der Polizisten die Gegenstände wieder ab- beziehungsweise ausladen.
Ob und wie er seinen Transport in den Süden organisiert hat, ist nicht bekannt…

FOTO: POL 

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