Fall von Fuchsräude in Oberwürzbach

Oberwürzbach. Die Polizei weist darauf hin, dass am Freitagnachmittag ein Fall von Fuchsräude in einem Hühnerstall in Oberwürzbach gemeldet wurde. Der erkrankte Fuchs wurde jedoch durch die Polizei nicht mehr festgestellt.

Die Fuchsräude ist eine Hauterkrankung bei Füchsen, die bis zum Tod der Tiere führt. Ein erkrankter Fuchs zeigt sich benommen und träge, er verliert an großflächigen Stellen am Körper sein Fell und die Tiere verlieren ihre natürliche Scheu vor dem Menschen. Hinzu kommt, dass sie trotzdem aggressiv reagieren.

Die Fuchsräude kann nicht auf den Menschen übertragen werden. Allerdings kann es zu dauerhaften Hautreizungen kommen. Haustieren (Hunde, Katzen) hingegen können durchaus vom Erreger infiziert werden.

Menschen (insbesondere Kinder) sollten sich bei Antreffen eines Fuchses der die oben genannten Erscheinungen aufzeigt nicht dem Tier nähern, sondern umgehend die zuständige Ortspolizeibehörde oder außerhalb deren Geschäftszeiten die Polizei informieren.

Dies ist nur ein Hinweis zu möglichen Verhaltensregeln gegenüber einem solchen Tier. In der Regel kommt es zu keinem Kontakt mit dem Menschen, da der Fuchs diesen Kontakt meidet.

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