Der Zoll gegen Schwarzarbeit

Saarbrücken. Vom 22. bis 24. September kontrollierte das Hauptzollamt Saarbrücken im Saarland und im südlichen Rheinland-Pfalz knapp 400 LKWs, Kleintransporter und Sprinter. Ziel der Überprüfungen war die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäfti- gung. An den Standorten Kaiserslautern, Landau und Saarbrücken waren im Laufe der drei Tage insgesamt 65 Zöllner im Einsatz.

Im Rahmen der Kontrolle haben sich folgende Verdachtsmomente ergeben.

–  33 x Vorenthalten der Sozialversicherungsbeiträge (§ 266 a Strafgesetzbuch; Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt)
–  15 x Mindestlohnverstoß
–  9 x Leistungsbetrug
–  1 x fehlende Arbeitsgenehmigung
–  1 x unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung

Die Fahrer wurden angehalten und nach ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Dabei machten sie unter anderem Angaben zu Ihrem Arbeitgeber, der Dauer des Ar- beitsverhältnisses, dem Lohn und der täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeit. Im Rahmen dieser Auswertungen wird entschieden, ob sich eine Geschäftsunterlagenprü- fung der jeweiligen Unternehmen anschließt.
Im Schnitt wurden bei jeder 7. Kontrolle Feststellungen getroffen, die weitere Prüfun- gen erfordern. Die Auswertung der Überprüfungen dauert noch an.
Die Kontrollen des Hauptzollamts Saarbrücken waren Teil der bundesweit durchgeführ- ten Prüfungen im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung des Hauptzollamt Saarbrücken.

Foto: Zoll

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