Niedbrücke zum Schutz der Verkehrsteilnehmer eingeengt

Der LfS plant derzeit die Gesamtinstandsetzung der denkmalgeschützten Brücke über die Nied im Zuge der L 172 – Niedstraße in Rehlingen-Siersburg. Wegen aufwändiger denkmal-, wasser- und naturschutzrechtlicher Genehmigungsverfahren konnte die bereits länger beabsichtigte Maßnahme bisher nicht realisiert werden. Aktuell ist mit dem Baubeginn im Juni 2016 zu rechnen.

Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass die Absturzsicherung des Bauwerkes aus Verkehrssicherheitsgründen nicht mehr länger hingenommen werden kann. Wegen des maroden Zustands des Geländers und der Gesimse hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) zum Schutz der Verkehrsteilnehmer auf der Brückenfahrbahn Betonschutzwände aufgestellt. Eine Positionierung der Wände auf den Gehwegen kam aus statischen Gründen nicht in Frage. Die Wände engen die Fahrbahn bis zur Sanierung des Bauwerks auf vier Meter Breite ein.

Zusätzlich ist ebenfalls aus Sicherheitsgründen die Sperrung der desolaten Gehwege unabdingbar. Die Geländer bieten keinen ausreichenden Absturzschutz mehr. Wegen der geringen Fahrbahnbreite nur noch vier Metern ist die Ausweisung eines längs abgesicherten separaten Fußwegs nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer müssen das Bauwerk folglich auf der Fahrbahn passieren. Daher werden insbesondere die motorisierten Verkehrsteilnehmer gebeten, die Brücke mit angemessener Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht zu überqueren. Auf eine Ampelregelung wird zunächst mit Blick auf die geringe Verkehrsbelastung und die Kürze des Bauwerks verzichtet. Die nachträgliche Anordnung bleibt aber vorbehalten, wenn es die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erfordert.

PM/FOTO: LFS

Kommentare

Kommentare

Tags: ,,