Brennender LKW blockiert A62

Birkenfeld. Am 21.01.2016 befuhr ein 42 Jähriger slowakischer Staatsbürger mit seiner in der Slowakei zugelassenen Sattelzugmaschine die A 62 in Fahrtrichtung Trier. Er hatte einen in Belgien angemeldeten Sattelanhänger angehangen, der mit 22 Tonnen Plastikgranulat beladen war. Die Fahrzeugeinheit war als Abfalltransport gekennzeichnet. Die Plastikabfälle sollten von Rheinland-Pfalz nach Antwerpen zur Verschiffung befördert werden. Auf Höhe der Anschlussstelle Birkenfeld bemerkte der Fahrer plötzlich Rauch, welcher aus dem Unterboden in seine Fahrerkabine eindrang.

Der Mann hielt seinen Tranport sofort auf dem Standstreifen an, unmittelbar vor der Überführung der B 41 über die Autobahn. Er konnte sich unverletzt aus dem Fahrzeug retten. Durch den Brand wurde die komplette Fahrzeugeinheit total beschädigt. Die Feuerwehren von Birkenfeld und Hoppstädten löschten den Fahrzeugvollbrand von der Brücke der B 41 aus. Durch die Autobahnmeisterei Landstuhl wurde eine Vollsperrung der A 62 eingerichtet. Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt. Der fließende Verkehr in Richtung Trier wird derzeit noch bis zum Ende der Bergungsarbeiten über die AS Birkenfeld zur Auffahrt in Richtung Trier geleitet, so dass für die anfließenden Verkehrtsteilnehmer keine Verzögerungen entstehen. Wie lange diese Sperrmaßnahmen andauern, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.  Die Höhe des Sachschadens an der Fahrzeugeinheit und dem Straßenkörper sind derzeit noch unbekannt.

Der Brand ereignete sich im rheinland-pfälzisch/saarländischen Grenzgebiet auf Hoheitsgebiet Rheinland-Pfalz. Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt. Da alle mitführenden Urkunden und das EG-Kontrollgerät total verbrannt sind, sind noch Folgeermittlungen notwendig, in wie weit Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz oder abfallrechtliche Bestimmungen vorliegen. Der gesamte Einsatz wurde durch die Polizeiinspektion Nohfelden-Türkismühle, welche für diesen Streckenabschnitt der A 62 zuständig ist, abgewickelt.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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