Ein Parkverstoß und seine Folgen

 

Ein 44-jähriger Fahrer eines Transporters (Kleinbus) aus Dudweiler wollte sich in der Breite Straße stärken und in einem Imbiss etwas zu essen kaufen. Hierzu parkte er den Transporter nicht ganz regelgerecht , eher absolut verkehrswidrig, so,  dass es zu einer Engstelle für den Verkehr kam. Ein 53-jähriger Anwohner, der sich über diesen Zustand verärgert zeigte und mit dem Fahrer einen konstruktiven Meinungsaustausch suchen wollte, sprach den Fahrer daraufhin an. Diesen schien dies jedoch reichlich wenig  zu interessieren und er ging weiter seines Weges. Der Anwohner, der dies nicht so auf sich sitzen lassen wollte, entschloss sich daraufhin mal kurz die Luft aus einem Reifen des Transporters zu lassen; so als kleinen Denkzettel.  Nun wiederrum zeigte der Fahrer plötzlich doch Interesse an der Situation und wollte seinerseits den Anwohner zur Rede stellen. Man kann sich vorstellen, dass das folgende Gespräch nicht mehr ganz als  konstruktiver Meinungsaustausch zu bezeichnen ist.  Als der Anwohner wild gestikulierend auf den Fahrer zugeht, sieht dieser das als Angriff gegen seine Person und greift geistesgegenwärtig zu dem mitgeführten Pfefferspray um den Angriff abzuwehren.

Die Folgen dieses Zwischenfalls sind: 

Auf den Fahrer des Transporters kommt ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz zu. Weiterhin die Ordnungswidrigkeit wegen des Parkverstoßes. Der Anwohner, der durch den Einsatz des Pfeffersprays leicht verletzt wurde, muss sich wegen versuchter Sachbeschädigung verantworten.

Jedoch soll nicht unerwähnt bleiben,  dass der Fahrer des Transporters nach der Klärung der Situation sich noch traute, die Polizeibeamten zu fragen,   ob er sein Auto noch kurz im Haltverbot stehen lassen könne, um sich doch noch sein Essen kaufen zu können.

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