Giftbrief auch im Merziger Rathaus aufgetaucht

Merzig. Nach dem Anschlag im Neunkircher Rathaus wurde ein Tag später auch im Merziger Rathaus ein Brief mit verdächtigem Pulver geöffnet. Wieder war der Brief an den Bürgermeister adressiert. Auch die Merziger Feuerwehr nahm die Bedrohung ernst und baute vor dem Haupteingang einen Dekontaminationsplatz auf.

Unter schwerem Atemschutz sicherten Feuerwehrmänner das Schreiben samt Pulver in einer luftdichten Umverpackung. Proben wurden zum Test in die Homburger Uniklinik, Abteilung Virologie, verbracht. Ob Personen verletzt oder behandelt wurden ist unklar. Auch die DRK-Pressestelle kann hierzu keine Auskunft geben.

Wie auch beim Neunkircher Pendant fehlt von dem oder den Verursachern jede Spur. Auf die Ergreifung der Neunkircher Täter ist derzeit eine Belohnung von 5.000€ ausgesetzt. Hinweise in beiden Fällen an die nächstgelegene Polizeidienststelle. Ob beide Fälle zusammen hängen, prüft derzeit die Kriminalpolizei. Auch der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen

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