Vermeintlicher Mörder ruft selbst die Polizei nach Mord an seiner Freundin

Am Freitag, dem 08.01.2016, gegen 17:00 Uhr, meldete ein Mann bei der Führungs- und Lagezentrale der Polizei einen Notruf, wonach er selbst in der Bahnhofstraße in Dagstuhl seine Freundin umgebracht hätte. Die Frau würde in ihrer Wohnung am Boden liegen. Eine Waffe hätte er nicht mehr. Diese hätte er abgelegt und er wüsste nun nicht mehr, wo die Waffe sei.

Sofort wurden ein Einsatzfahrzeug der Polizeiinspektion Wadern, ein Notarztwagen und ein Rettungswagen zur Örtlichkeit entsandt. Vor Ort stellte sich für die eingesetzten Kräfte die Lage zum Glück nun aber anders dar wie mitgeteilt. Die Frau war wohlauf. Der leicht alkoholisierte, 20-jährige Mann hatte sich bei einem Spaziergang lediglich mit seiner Freundin verbal gestritten und diese hatte ihm nun die Wohnungstür nicht mehr geöffnet. Da er aber seine Sachen noch aus der Wohnung haben wollte, hatte er mit seinem Handy den Notruf mit der Meldung des Mordes an seiner Freundin ausschließlich deshalb abgesetzt, um ein schnelleres Erscheinen der Einsatzkräfte vor Ort zu bewirken.

Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Missbrauchs von Notrufen, sowie der Vortäuschung einer Straftat.

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