Feuerwehr Neunkirchen muss Rettungswagen befreien

Neunkirchen. Nicht alltäglich war der Hilfeleistungseinsatz zu dem am Montagnachmittag, 21. März der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt ausrücken musste: Ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes hatte sich auf dem Weg zu einem Einsatz im Wagwiesental festgefahren und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Das Rettungsfahrzeug der ASB Rettungswache Neunkirchen befand sich auf dem Weg zu einem medizinischen Notfall im Wagwiesental, als es kurz vor der Einsatzstelle beim Überfahren einer Wiese in dieser einsank und stecken blieb. Da der gemeldete Notfall kein Eingreifen des Rettungsdienstes erforderte, musste die Leitstelle kein Ersatzfahrzeug aussenden. Gegen 15:30 musste die Leitstelle Alarm für den Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt auslösen, um den Rettungswagen zu bergen. Die Wiese war so aufgeweicht, dass einfaches Anschieben nicht ausreichte um den Rettungswagen wieder frei zu bekommen.

Erst durch den Einsatz eines Mehrzweckzuges, einer Art mobilen Seilwinde, konnten die Feuerwehrleute das 3,88 Tonnen schwere Rettungsfahrzeug aus der Wiese befreien. Mit vereinten Kräften gelang es anschließend Feuerwehrleuten und der ASB-Besatzung das Fahrzeug wieder auf einen der Wege zu schieben. Nach einer Überprüfung auf Schäden und einer umfassenden Reinigung konnte der ASB-Rettungswagen wieder in Dienst gehen. Der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt der Feuerwehr Neunkirchen befand sich bis etwa 16:30 mit zwei Fahrzeugen und elf Feuerwehrmännern im Einsatz.

Foto: Feuerwehr NK

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