Feuerwehr Unfall wohl doch nicht wegen Bremsen versagen

Neunkirchen. Bereits am 15.02.2016 war es auf der B 41 zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten gekommen.

Kurze Zeit später ereignete sich dann im direkten Umfeld des Primärzusammenstoßes ein weiterer Folgeunfall unter Beteiligung von 2 Feuerwehrfahrzeugen mit einem Schaden im hohen 6-stelligen Eurobereich.

Zur Klärung der letztgenannten Unfallursache war anschließend durch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein technisches Gutachten angeordnet worden, dessen Ergebnis nun vorliegt.

Demnach kann für das Zustandekommen des Unfalles ein Versagen der Bremsanlage ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen zur tatsächlichen Unfallursache dauern noch an.

Neunkirchen. Am Montagnachmittag, 15. Februar, wurden die Feuerwehr Neunkirchen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B41 zwischen Neunkirchen und Bauershaus alarmiert.

Der Fahrer eines VW Golf war, nach der Front-Seitenkollision mit einem Audi, in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmt und schwer verletzt. Beim Eintreffen des Löschbezirkes Neunkirchen-Innenstadt wurde durch das Rüstfahrzeug eine Vollsperrung der 3 Fahrspuren eingerichtet. Noch während die Rettung des verunfallten Fahrers eingeleitet wurde, ereignete sich ein dramatischer Zwischenfall. Ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Wiebelskirchen konnte aufgrund einer defekten Bremsanlage nicht mehr stoppen. Durch das geistesgegenwärtige Handeln des Fahrers wurde das 14 Tonnen schwere Einsatzfahrzeug durch Lenken gegen die linke Schutzleitplanke verlangsamt. Dennoch konnte ein Zusammenprall mit dem quer zur Fahrbahn stehenden Rüstwagen nicht mehr verhindert werden. Infolge der Kollision wurde der Gruppenführer des Fahrzeuges im Beinbereich eingeklemmt. Fahrer und Mannschaft standen unter Schock, konnten jedoch unversehrt gerettet werden. Durch herausgeschleuderte Fahrzeugbeladung wurde ebenfalls eine hauptamtliche Einsatzkraft der Innenstadtwache verletzt.

Zur Unterstützung mit technischem Gerät wurde nach dem Eigenunfall der Löschbezirk Furpach, der Einsatzleitwagen aus Wellesweiler sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst, mehrere Rettungs-und Krankentransportwagen und Rettungshubschrauber Christoph 16 alarmiert.

Durch den parallelen Einsatz mehrerer hydraulischer Rettungsgeräte konnte sowohl das ursprüngliche Unfallopfer als auch der verunfallte Feuerwehrmann binnen kürzester Zeit befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden zwei Feuerwehrmänner und der Audi-Fahrer leicht sowie der Golf-Fahrer schwer verletzt.

Ein Gutachter wurde eingeschaltet. Das Tanklöschfahrzeug wurde zwecks Spurensicherung durch die Polizei sichergestellt. An allen vier unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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