Erst Gefahrgutunfall dann Folgecrash am Stauende: Feuerwehr wird auf Autobahn 6 gleich doppelt gefordert

Erst rammte ein Gefahrgutlaster in die Mittelschutzplanke, dann krachte es am Stauende der Vollsperrung – die Feuerwehr im doppelten Großeinsatz auf der A6 an der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland am Dienstagnachmittag

Zunächst war in Höhe einer Rastanlage zwischen Waldmohr und Homburg ein Tanklaster verunglückt: Der Fahrer sei am Steuer zusammengebrochen und dann in die Mittelschutzplanken geprallt, so die Einsatzkräfte vor Ort. Da der Tanklastzug mit einem explosiven und hochbrennbaren Gefahrstoff beladen war, sperrte die Polizei die Autobahn 6 in beide Richtungen. Gefahrgutexperten der Feuerwehr gingen in Schutzanzügen und unter schwerem Atemschutz am LKW vor, um dies zu überprüfen.

Auf der nahegelegenen Rastanlage wurde derweil eine Dekontaminierungsstelle für die Feuerwehr aufgebaut. Der LKW-Fahrer war leblos hinter dem Steuer entdeckt worden, er kam in eine Klinik – möglicherweise hatte er während der Fahrt einen Herzinfarkt erlitten. Zum Glück war aber durch den Unfall kein Gefahrstoff ausgetreten. Restgase im Tank sorgten aber für eine hohe Explosionsgefahr wägend der gesamten Bergung.

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