Bundespolizei zieht Zwischenbilanz nach EM-Vorrunde

Seit 10. Juni 2016 fahndet die Bundespolizeidirektion Koblenz aus Anlass der Fußballeuropameisterschaft erfolgreich nach gewaltbereiten Fußballanhängern an den Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien.

Bisher überprüften die eingesetzten Polizeibeamten fast 7.000 Personen im Straßenverkehr und in den Zügen. Über 800-mal wurden Personen oder Sachen nach verdächtigen Gegenständen durchsucht. In 19 Fällen mussten Sicherstellungen erfolgen. 33 offensichtlich gewaltbereite “Fans” wurde die Ausreise aus Deutschland untersagt.

Gegenüber 31 bekannten Fußballrowdys erfolgten Gefährderansprachen.

Uniformierte Bundespolizisten begleiteten gemeinsam mit ihren französischen Kollegen ausgewählte Züge nach Paris. Dies auf Grundlage eines zwischen der Bundespolizei und der französischen Grenzpolizei – Police aux frontières (PAF) bestehenden Abkommens für den sogenannten grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr.

Die schienengebundene An- und Abreise der Fußballanhänger zum Public-Viewing verlief reibungslos.

Sowohl der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz, als auch sein ständiger Vertreter, der Leitende Polizeidirektor Christof Baldus, sehen ihr bisheriges Einsatzkonzept bestätigt. Für die anstehenden EM-Begegnungen wird mit gleicher Intensität gefahndet, um Auseinandersetzungen von Hooligans zu verhindern.

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