Fahndungserfolge der Bundespolizei an der deutsch/französischen Grenze im Saarland

Die Bundespolizeiinspektion Bexbach stellt innerhalb von nur 15 Stunden drei Haftbefehle und fünf weitere Personen, die in den nationalen und internationalen polizeilichen Fahndungssystemen erfasst waren, fest. Ein 54-jähriger Deutscher wurde in die Justizvollzugsanstalt in Ottweiler eingeliefert. Zwei französische Staatsangehörige konnten nach Zahlung des haftbefreienden Betrages ihre Fahrt fortsetzen. In zwei weiteren Fällen mussten Fahrzeugführer ihre Fahrzeuge stehen lassen, da beide ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Ihnen droht eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Ein 21-jähriger Rumäne musste sein Fahrzeug zurücklassen, da kein Versicherungsschutz vorlag. Weiterhin verhinderten die saarländischen Bundespolizisten sechs unerlaubte Einreisen von zwei Bosniern, einem Algerier und drei Männern aus Montenegro. Durch die französische Grenzpolizei wurden zeitgleich ein Afghane und sechsSyrier wegen fehlender Einreisepapiere nach Deutschland zurückgewiesen.

Um 20.19 Uhr missachtete ein weißer Kleintransporter mit französischem Kennzeichen die Anhaltezeichen der eingesetzten Polizeibeamten, durchbrach die Kontrollstelle an der Autobahn 6 Goldenen Bremm und flüchtete Richtung Frankreich. Die vor Ort eingesetzten französischen Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf. In Forbach konnte sich das flüchtende Fahrzeug einer weiteren Straßensperre durch die französische Polizei entziehen. Zwischenzeitlich wurde der Halter des Fahrzeuges ermittelt und weitere Maßnahmen durch die französischen Behörden eingeleitet.

Die Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei und der französischen Polizei standen im Zusammenhang mit der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich, vor der Halbfinalbegegnung Deutschland gegen Frankreich.

FOTO: BPOL

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