200 Heuballen und Holzlager in Flammen – Großteil der Futterbestände eines Hofes vernichtet

Landwirt Marcel Dörr steht vor einem großen Problem: In der Nacht zu Donnerstag hat ein Brand den Großteil seiner Futterbestände an Heu, die für die Kühe und Pferde gedacht waren, vernichtet. „Der Schaden ist noch nicht absehbar“, erklärt der junge Landwirt, „der Hauptvorrat ist verbrannt, wir versuchen Ersatzfutter zu finden, das ist heutzutage aber nicht leicht“.

Verantwortlich für das Desaster ist offenbar ein Feuerteufel, der in der Region seit einiger Zeit sein Unwesen treibt. Bei rund einem Duzend Bränden im Landkreis Saarlouis brannten immer wieder Heu- und Strohlager.

So auch gegen 22:30 Uhr in Schmelz auf dem Gehöft von Bauer Dörr: „Hier stehen rund 200 Ballen Heu und 80 Raummeter Holz in Flammen“, berichtet der örtliche Wehrführer Torsten Müller. „Wir haben Schwierigkeiten mit der Löschwasserversorgung, müssen einen Kilometer Schläuche legen. Die Ballen sind gepresst und müssen einzeln auseinandergezogen werden“, so der Feuerwehrmann.

Die Löscharbeiten, die von umliegenden Landwirten mit schwerem Gerät unterstütz wurden, dauerten für die rund 65 Einsatzkräfte bis in den Morgen hinein. Immer wieder flammten die Glutnester auf. In mühsamer Handarbeit mussten die Ballen auf einem angrenzenden Feld auseinandergerissen und einzeln abgelöscht werden.

Hinweise auf den Täter gibt es derzeit noch nicht, die Polizei ermittelt.

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