Vollbrand eines Einkaufsmarktes – Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen

Ein Millionenschaden wird nach dem Brand der Aldi-Filiale im Industriegebiet Pfingstweide angenommen. In der Nacht zum Samstag wurde das Feuer kurz vor Mitternacht gemeldet. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise, da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Feuerwehren, mit über 100 Einsatzkräften, konnten den Vollbrand des Gebäudekomplexes in der Nacht nicht mehr eindämmen.  Am Samstagmorgen, bei Tageslicht betrachtet, wird das Ausmaß des Feuers deutlich. Nur noch wenige Mauern stehen zwischen den Schuttbergen. Der Schaden wird mittlerweile mit zwei Millionen Euro angenommen.  Ein Übergriff des Feuers auf die Nachbargebäude konnte von den Frauen und Männern der freiwilligen Feuerwehren aus zwölf Ortschaften und zwei Feuerwehr-Stützpunkten verhindert werden.

Die Kriminalpolizei hat die Brandortermittlungen aufgenommen und ist mit Ermittlern und Experten für die Spurensicherung vor Ort. Nach derzeitigem Stand wird eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen.  Die Kripo und die zuständige Polizeiinspektion in Lauterecken arbeiten seit der Nacht Hand in Hand zusammen.  Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge, auch in den benachbarten Ortschaften Wolfstein und Oberweiler-Tiefenbach, nimmt die Polizei Lauterecken unter 06382-9110 oder die Kriminalpolizei in Kaiserslautern, Telefon 0631 369 2620, entgegen.

Fotos: POL RLP

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