International besetzte Polizeikontrollen im Kampf gegen internationale Kriminalität

Im Rahmen der Aktionswochen der Polizei zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität führten Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Trier, der Bundespolizei und der Police Luxembourg heute in der Zeit von 9 bis 15 Uhr Großkontrollen im Grenznahen Raum zu Luxemburg durch.

Zurückzuführen ist dieser gemeinsame Einsatz verschiedener Polizeiorganisationen auf die sogenannten Freisener Gespräche und die Vereinbarungen zur gemeinsamen Bekämpfung der Einbruchskriminalität vor dem Hintergrund, dass reisende Täter oder Banden nicht vor Landes- oder Bundesgrenzen Halt machen.

Das Ziel der offen und verdeckt durchgeführten Kontrollen war die Bekämpfung der Eigentums- und Straßenkriminalität mit besonderem Fokus auf reisende Täter sowie der Bekämpfung von illegaler Einreise und Schleusungen. Durch den gemeinsamen Einsatz hofft die Polizei, Tatverbindungen und Tatstrukturen aufzuklären, reisende Täter festzustellen, mögliche Straftaten zu verhindern und zu verfolgen.

Im Einsatz waren insgesamt 15 Beamtinnen und Beamte, davon drei der Bundespolizei und zwei der Luxemburger Polizei.

Die Bilanz des Einsatzes: Insgesamt wurden ca. 80 Fahrzeuge und über 100 Insassen überprüft. Dabei wurde ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt.

Neben den durchgeführten Fahndungsüberprüfungen wurden weitere 38 verkehrsrechtliche Verstöße, primär Verstöße gegen die Gurtpflicht, Geschwindigkeitsverstöße sowie ungenügende Ladungssicherung, geahndet. 10 Mängelberichte wegen nicht mitgeführter Papiere sowie Mängeln an Fahrzeugen wurden ausgestellt.

Kontrollen im Hinblick auf die Beeinflussung der Kraftfahrer durch Drogen oder Alkohol verliefen erfreulicherweise negativ.

Diese Strategie der gemeinsamen Bekämpfung von internationaler Kriminalität werden die beteiligten Behörden auch zukünftig verfolgen.

Foto: POL RLP

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