Raub eines Smartphones zum Nachteil einer jungen Frau – Erste Täterhinweise mittels Smartphone-App

Saarbrücken. Bereits am Sonntag, den 20. November 2016, gegen 21:30 Uhr, wurde eine 22-jährige Saarbrückerin Opfer einer Raubstraftat.

Sie befand sich fußläufig in der St. Johanner Straße in Richtung Innenstadt, als ihr ein etwa 16-jähriger Jugendlicher auf einem Fahrrad entgegenkam. Dieser fuhr knapp an ihr vorbei und entriss ihr dabei das Smartphone, welches sie in der Hand hielt. Danach entfernte sich der Täter rasch über die Westspange in unbekannte Richtung. Er wurde zwar von zwei unbeteiligten Zeugen, welche ebenfalls auf dem Fahrrad unterwegs waren, noch bis nach Malstatt verfolgt, jedoch verloren sie den Täter dort aus den Augen.

Bei der späteren Beanzeigung der Straftat hatte sich die Geschädigte bereits selbst um erste Ermittlungen in der Sache gekümmert, indem sie drei „Selfies“ des Täters vorlegen konnte.

Dank der cleveren Idee, auf dem Smartphone eine „Anti-Diebstahl-App“ eingerichtet zu haben, wurde der Täter bei jedem seiner drei fehlgeschlagenen Versuche, das Gerät mittels PIN zu entsperren, von der Frontkamera fotografiert. Diese Fotos wurden der Geschädigten unmittelbar danach – automatisiert durch die App – an ihre E-Mail-Adresse gesendet.

Zudem hatte eine von der Geschädigten selbst eingeleitete Suche nach dem Täter über das soziale Netzwerk „Facebook“ bereits erste namentliche Hinweise auf eine Person ergeben, welche eventuell als Täter in Frage kommt.

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