Vermeintlich vergifteter Brief entpuppte sich als völlig harmlos

Saarbrücken/Wadern. Am gestrigen Freitagabend (11.11.2016) erschien gegen 20 Uhr eine 50 Jahre alte Frau aus Weiskirchen bei der Polizei in Wadern und legte einen Brief vor, den sie am gleichen Tag mit der Post erhalten hatte. Nach Öffnen des Briefes habe sie ein Taubheitsgefühl im Zeigefinger der rechten Hand verspürt.

Die Frau erinnerte sich, bei Facebook über Briefe der „chinesischen Botschaft“ gelesen zu haben, die angeblich vergiftet seien. Tatsächlich wies der von der Dame übergebene (Ketten-)Brief im Text den Wortlaut „chinesische Botschaft“ auf, war jedoch nicht von der Botschaft versandt worden.

Die Frau hatte sich nicht anders zu helfen gewusst, den Brief in Nylontüten eingepackt und zur Polizei gebracht. Da eine tatsächliche Kontamination des Briefes zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde dieser durch die Feuerwehr untersucht. Bis das Ergebnis dieser Untersuchung feststand, musste die Dienststelle in Wadern geräumt werden.

In diesem Zusammenhang teilt die Polizei mit, dass im Saarland aktuell keine Fälle von Zusendungen vergifteter bzw. kontaminierter Postsendungen bekannt sind.

 

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