Katze verweigert Rettung

Kirkel – Gegen 9:30 Uhr meldet sich eine Anwohnerin des Eichenweges telefonisch im Feuerwehrhaus im Ortsteil Limbach. Der zufällig anwesende Löschbezirksführer nimmt das Gespräch entgegen, die Frau berichtet ihm von einer Katze die schon längere Zeit auf dem Dach ihres Wohnhaus sitzen würde und einen total verfrorenen Eindruck machen würde.

Der Löschbezirksführer informiert telefonisch einige Kameraden die zwischen den Tagen Feiertagen Urlaub haben umso keinen von seinem Arbeitsplatz weg zu holen. Bereits 5 Minuten später setzen sich das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Rüstwagen in Richtung Eichenweg in Bewegung.

Vor Ort angekommen, sitzt eine Katze nahe des Schornsteins in etwa 6 Metern Höhe auf dem Hausdach, von unten sind kleinere Eiszapfen am Fell des Tieres zu erkennen.
Als ein Feuerwehrmann den Kopf durch ein Dachfenster in greifbarer Entfernung zu dem Tier streckt flüchtet dieses zum anderen Ende des Daches.
Durch den nächtlichen Frost ist das Hausdach überfroren und glatt, die Gefahr das Dach zu besteigen zu groß. Die Drehleiter der Feuerwehr Homburg wird angefordert. Als die Kameraden eintreffen und sich dem Tier mit dem Korb der Drehleiter nähern flüchtet diese erneut, rutscht auf dem glatten Dach herunter und fällt Richtung Boden. Einer von zwei auf der Gebäuderückseite in Stellung gegangenen Feuerwehrleuten kann das Tier auffangen jedoch nicht fest halten. Die Katze flüchtet zu Fuß in Richtung der angrenzenden Felder. Die suche des zwischenzeitlich eingetroffenen Besitzers bleibt ohne Erfolg, es bleibt zu hoffen, dass die Katze den Heimweg nun findet.

Die Feuerwehr Kirkel war rund 45 Minuten mit zwei Fahrzeugen im Einsatz, Unterstützung kam durch die Kameraden der Feuerwehr Homburg mit deren Drehleiter.

An dieser Stelle noch ein Hinweis in eigener Sache: Die Feuerwehrhäuser der freiwilligen Feuerwehr sind nicht dauerhaft besetzt, in diesem Fall war die Anwesenheit eines Feuerwehrmannes einem Zufall geschuldet. Wählen Sie in einem Notfall daher immer die Europaweit einheitliche Notrufnummer 112, die zuständige Leitstelle wird dann die weiteren Maßnahmen und die Alarmierung der Hilfskräfte koordinieren.

Kommentare

Kommentare

Tags: ,